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Operateur muss OP dokumentieren

Operateur muss OP dokumentieren, solange ihm die Einzelheiten noch
bekannt sind


Ein für eine Operation hauptverantwortliche ärztliche Operateur verstößt sowohl
gegen seine Berufspflicht aus § 29 Abs. 1 HeilBerG NRW als auch gegen die
Dokumentationspflicht nach der Berufsordnung, wenn er bei von ihm operierten
Patienten nicht umgehend nach der jeweiligen Operation einen Operationsbericht
erstellt. Die Erteilung eines Verweises sowie die Auferlegung einer Geldbuße in Höhe
von 1.500 € ist erforderlich und angemessen, um den Verstoß zu ahnden und den
Arzt künftig zur Beachtung seiner berufsrechtlichen Pflichten anzuhalten. In zeitlicher
Hinsicht hat die Dokumentation in unmittelbarem Zusammenhang mit der
Behandlung oder dem Eingriff zu erfolgen, jedenfalls aber in einem Zeitraum, in dem
dem Arzt die Einzelheiten der Behandlung noch präsent sind.


Oberverwaltungsgericht Münster, Urteil vom 25.11.2015 – 6t A 2679/13.T

 

Kontakt zum Autor: Dr. Tobias Weimer, M.A., Fachanwalt für Medizinrecht, c/o WEIMER I BORK – Kanzlei für Medizin-, Arbeits- & Strafrecht, Frielinghausstr. 8, 44803 Bochum, www.kanzlei-weimerbork.de; info@kanzlei-weimer-bork.de

Dokumentationspflicht des Operateurs
Autor: Dr. Tobias Weimer
Operateur muss OP.pdf
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